18.03.26 / 19:30h @ GRUND1535
„Versorgung, Verkehr, Verdichtung: Die Entwicklung von Hospitälern zu Gasthöfen als zentrale Einrichtungen im ländlichen Raum des Mittelalters“
von Carmen Mair, BA BA MA
(PhD – Kandidatin an der Universität Innsbruck / Mittelalterliche Geschichte)

abstract:
Einkehrorte für Reisende und Einheimische wandelten sich im Mittelalter grundlegend – und das gleich mehrfach. Aus offenen Türen und gelebter Nächstenliebe entstanden zunächst christliche Institutionen, später gewerblich geführte Gasthäuser. Hospital und Wirtshaus wurden damit zu prägenden Einrichtungen in Tiroler Dörfern. Wie sich dieser Wandel vollzog und was er für das Leben vor Ort bedeutete, steht im Fokus des Vortrags.
bio:
Carmen Mair
1993 geboren, aufgewachsen in Inzing. An der Universität Innsbruck sowie an der Universidad de Oviedo absolvierte sie ein Bachelorstudium in Geschichte und Spanisch, anschließend folgten ein Master in Geschichte und die Ausbildung zur Austria Guide–zertifizierten Fremdenführerin und Reiseleiterin. Ab 2019 war sie in Zürich im Projektmanagement tätig. Nach fünf Jahren Karenz, in denen ihre drei Söhne geboren wurden, begann sie im Februar 2025 ihr PhD-Studium an der Universität Innsbruck im Fachbereich Mittelalterliche Geschichte. Ihr Dissertationsprojekt trägt den Titel „Illud est certe optimum hospitium – Die Gaststätten im mittelalterlichen Tirol als Orte von Alltag, Austausch und Herrschaft“. Sie ist zudem Mitglied des DK Austrian Studies.
Zum ersten Teil des Vortrags:

